Der Glöckner von Notre Dame

Der Glöckner von Notre Dame

Quasimodo läutet die Glocken von Notre Dame. © Stage Entertainment Stuttgart

Schon im Vorfeld konnte sich die Geniesser Redaktion den Aufbau des Glockenstuhls im Stage Apollo Theater anschauen, erste Proben beobachten und Interviews mit den Darstellern führen. Auf der Medienpremiere des Musicals „Der Glöckner von Notre Dame“ zeigte sich das Ergebnis dann in eindrucksvoller Einheit.

 

Aktuell läuft im Apollo Theater auf der Stage Bühne in Stuttgart das nach Disney Vorbild gestaltete Musical „Der Glöckner von Notre Dame“. Die Hauptdarsteller haben wir ja schon vorgestellt, hier der Artikel dazu…

Die Medienpremiere am 17. Februar eröffnete den Muscial Start in Stuttgart und war ein großartiger Erfolg. Mit Standing Ovations beglückwünschten wir das Ensemble zur allerersten Aufführung in Stuttgart. Eine starke Musik und ein großartiges Bühnenbild bieten den Darstellern die idealen Voraussetzungen ihre Persönlichkeiten in die Rollen einzubringen. Dies gelingt ihnen hervorragend, eine tolle Inszinierung. Lassen Sie sich die Chance den Glöckner auf der Stage Bühne des Apollo Theaters in Stuttgart zu sehen nicht entgehen. Buchen Sie gleich hier die Karten für Ihren persönlichen, ganz außergewöhnlichen Musical Abend

Schon im Vorfeld war das Publikumsinteresse sehr groß. Zwei Wochen vor der Premiere schilderte ich ja bereits Details zum Glockenstuhl…. Dieser musste für Stuttgart extra angepasst werden da die Bühnenverhältnisse anders als in München sind.

 

Zum Musical

Das 1999 uraufgeführte Musical aufgeführt in zwei Akten von Alan Menken und James Lapine, beruht auf dem gleichnamigen Roman Der Glöckner von Notre-Dame des Autors Victor Hugo und dessen Disney-Zeichentrickverfilmung aus dem Jahr 1996. Die Liedtexte schrieben Stephen Schwartz in englischer und Michael Kunze in deutscher Sprache.

Die Handlung
Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME erzählt die dramatisch-romantische Liebesgeschichte des buckeligen Glöckners Quasimodo. Der Ausgestoßene wächst im Glockenturm der Pariser Kathedrale Notre Dame heran, abgeschirmt von der Außenwelt. Ein Straßenfest lockt ihn auf den Platz vor die Kirche, wo er von der feiernden Menge zunächst bestaunt, aber

Esmeralda und Quasimodo im Dialog in schwindelnder Höhe Notre Dames.
© Stage Entertainment Stuttgart

anschließend an den Pranger gestellt wird. Einzig Esmeralda hat Mitleid und befreit Quasimodo. Als sich der Zorn gegen die Zigeunerin richtet, die auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll, bietet ihr Quasimodo Asyl im Kirchturm. Damit stellt er sich aber gegen seinen Ziehvater, den Domprobst Frollo. Eine Geschichte über Liebe, Rache und Mitgefühl baut sich auf, aus der es kein Entrinnen gibt – eingerahmt von den eindrucksvollsten Musical-Kompositionen unserer Zeit.

Auszeichnung
Das Musical wurde im November 1999 mit der „Goldenen Europa“ als „Bestes Musical des Jahres“ ausgezeichnet und im Januar 2000 erhielt es den B.Z.-Kulturpreis für das beste Bühnenbild.

Die Besetzung

(Hinter den Links sind die Business-ON Interviews mit den Hauptdarstellern zu sehen)

Premiere Stuttgart (17.02.2018)
Quasimodo David Jakobs
Frollo Felix Martin
Esmeralda Mercedesz Csampai
Clopin Jens Janke
Phoebus Maximilian Mann

 

Die Hauptdarsteller des Musicals wurden seitens der Redaktion ja schon vorgestellt. Einzelheiten erfährst Du unter Die Hauptdarsteller für Glöckner von Notre Dame und in den unten eingefügten Interviews.

 

 

 

Musik

Akt 1

  1. Die Glocken Notre Dames
  2. Zuflucht
  3. Draußen
  4. Schneller, Schneller
  5. Tanz auf dem Seil
  6. Ein bisschen Freude
  7. Drunter-Drüber
  8. Zuflucht Reprise
  9. Hilf den Verstoß’nen
  10. Hoch über der Welt
  11. Das Licht des Himmels (lausche der eingefügten Vocal Version)
  12. Das Feuer der Hölle
  13. Esmeralda
Akt 2

  1. Trommeln in der Stadt
  2. Ein Mann wie du
  3. Weil du liebst
  4. Tanz der Zigeuner
  5. Weil du liebst Reprise
  6. Wie aus Stein
  7. Einmal
  8. Finale Ultimo

Hier eine sehr schöne Version von Quasimodo-Darsteller David Jakobs. Er singt den Musical-Song „Licht des Himmels“ unplugged mit seiner unverwechselbaren Stimme

FOTOGALERIE

Bilder der Backstage Bühnenbegehung und Proben

WEITERE INFOS:

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Aisata Blackman vs. Whitney Houston

Aisata Blackman vs. Whitney Houston

Welcher Genießer kennt ihn nicht, den Filmklassiker Bodyguard aus dem Jahr 1992. In den Hauptrollen verliehen ihm die fantastische Whitney Houston und Megastar Kevin Costner den nötigen Glanz. Weltberümht  wurde der Film vor allem auch durch seinen Soundtrack. Das Album „The Bodyguard“ ist eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten und verkaufte sich weltweit 44 Millionen Mal. Auch der Titelsong „I Will Always Love You“ avancierte zu einem der größten Hits aller Zeiten, er wurde als Single über zwölf Millionen Mal verkauft.

Leider fiel der Premiere Abend auf den Vorabend meiner Abreise in die Dominikanische Republik und ich konnte an der  Pemiere nicht selber dabei sein. Vor kurzem hatte ich nun aber die Gelegenheit mir ein eigenes Urteil zum Musical Bodyguard zu bilden. Das absolute Highlight als i-Tüpfelchen oben drauf:  Rein zufällig ergab sich nach der Vorstellung, beim Italiener sitzend, mit der Hauptdarstellerin der Rachel Marrone (Aisata Blackman) ein langes Gespräch beim Essen. Für mich persönlich eine echte Bereicherung diese fantastische Sängerin kennenzulernen.

Film versus Musical

Meiner Meinung nach darf man keine direkten Vergleiche ziehen. Der Hollywood Film hat ganz andere Möglichkeiten als ein Musical auf der Stage Entertainment Bühne. Wobei die Bühenaufbauten bei Stage natürlich immer wieder Meilensteine setzen. Egal ob bei Rocky mit dem finalen Boxring oder aktuell der Glockenturm beim Glöckner von Notre Dame.

Persönlich finde ich Film als auch Musical bestens gelungen, beides hat mich berührt. Mit der stimmgewaltigen Aisata Blackman in der Besetzung der Rachel Marron, steht der Musical Sound dem Original in nichts nach. Auch das restliche Ensemble macht einen fantastischen Job und damit das Musical zu einem echten Erlebnis. Also nichts wie Karten buchen und selber erleben…

Lassen wir nun einmal Powerfrau Aisata Blackman zu Wort kommen. 

BON: Wie fühlt man sich als Darstellerin bei diesem „schweren Erbe“, durch den so erfolgreichen Film und Soundtrack?

Aisata: Es ist definitiv eine enorme Erwartung, die man da erfüllen muss. Es war Whitney Houston, die die Rolle der Rachel Marron zuerst spielte und es war ihre legendäre Stimme, die all diese Lieder berühmt machte und sie auf eine Art und Weise sang, wie es ihr niemand jemals gleichtun kann oder wird. Aber genau das ist das Schöne daran. Es ist so eine Ehre, diese Rolle spielen zu können. Whitney ist auf jeden Fall meine Inspiration, um diese Rolle zu spielen aber ich versuche natürlich auch meine eigene Rachel Marron zu finden.

BON: Was macht den hauptsächlichen Charakter des jeweiligen Hauptdarsteller(in) aus?

Beiden Figuren ist es nur erlaubt, einen kleinen Teil von dem, wer sie wirklich sind, zu zeigen. Als Bodyguard darf Frank Farmer keine Schwäche/Verletzlichkeit zeigen. Denn in dem Moment, in dem er das macht, verliert er (seine Mutter, Senatorin Willies, Nicki.)

Auch Rachel Marron, Superstar und Gründerin ihrer eigenen Firma, muss stets Stärke zeigen. Sie hat viele Verantwortlichkeiten gegenüber Ihren Angestellten, Ihrer Karriere und Ihrem Sohn. Das ist es, was sie gemeinsam haben und deshalb haben sie sich ineinander verliebt.

BON: Wo legen Sie Ihren Persönlichen Schwerpunkt der Rolle?

Rachel Marrons Menschlichkeit zu bewahren. Nicht nur die Diva bzw. die Zicke, sondern eine menschliche Person, die von ganzem Herzen liebt und für die Menschen kämpft, die sie liebt.  Sie ist zwar ein Star, aber sie ist auch verletzlich und macht Fehler.

BON: Sagen Sie doch aus Ihrer Sicht, warum unsere Leser dieses Musical auf keinen Fall verpassen sollten.

Die Show ist sehr unterhaltsam, sie bringt Dich dazu den Alltag für ein paar Stunden zu vergessen. Die Musik, die Tänzer und die Effekte sind großartig. Und Whitney Houstons Songs sind zeitlos, denn sowohl junge, als auch alte Menschen kennen sie. Und für die älteren Herrschaften unter uns ist es vielleicht sogar eine Zeitreise zurück in den Moment, in dem sie den Song zum ersten Mal hörten.

Die Hauptdar­stellerin Aisata Blackman mit Bernhard Eckert, Herausge­ber/­Che­fre­dakteur Business-ON Stuttgart. © Bernhard Eckert

BON: Wie kamen Sie zur Rolle? Wie war Ihre erste Reaktion darauf?

Ich habe für beide Rollen vorgesprochen. Man weiß nie, ob man überhaupt eine Rolle bekommt und während des ganzen Audition Prozesses wusste ich nicht, ob sie mich eher für Rachel oder Nicki in Betracht ziehen. Als ich dann den Anruf erhielt, war ich extrem glücklich und aufgeregt.

BON: Wie halten Sie sich stimmlich,  körperliche für die Belastungen des Jobs fit?

Auch wenn es nicht einfach ist, eine Rolle wie diese zu kriegen, habe ich in dieser Branche gelernt, dass die Schwierigkeit nicht darin liegt die Rolle zu kriegen, sondern sie zu halten und für die Rolle fit zu bleiben. Wir spielen sechs Tage die Woche und es ist schwer, vor oder nach der Show noch etwas zu unternehmen. Also muss man die Balance finden, zwischen gesundem Essen, viel trinken und gleichzeitig die Stimme und den Körper zu trainieren und fit zu halten.

BON: Vielen Dank für das offene und vielfältige Gespräch. Es war ein Highlight direkt nach dem Besuch des Musicals Bodyguard noch mit Ihnen privat plaudern zu dürfen. Das Gespräch hat mir sehr viel Freude bereitet, ich habe den tollen Menschen Aisata Blackman hinter der Rachel Marron kennengelernt. Redaktionsseitig und persönlich wünsche ich ganz viel Erfolg für die Zukunft, sowohl privat als auch beruflich.

 

Zum Film Bodyguard
Zwei Songs des Films wurden im Jahr 1993 für den Oscar nominiert: „I Have Nothing“ von David Foster und Linda Thompson sowie „Run to You“ von Jud Friedman und Allan Dennis Rich; die beiden Songs wurden ebenfalls, im Jahr 1994, für den Grammy Award nominiert. Das Soundtrack-Album „The Bodyguard“ erhielt einen Grammy Award für das Album des Jahres.

Whitney Houston gewann im Jahr 1993 für den Song“ I Will Always Love You“ den MTV Movie Award, außerdem gewann der Film diesen Preis als Bester Film. Der Film wurde in sechs weiteren Kategorien für den MTV Movie Award nominiert.

1994 erhielt er den britischen Brit Award für den Soundtrack und die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat wertvoll.

Das Publikum liebte den Film und den Soundtrack… die Besucher- und Verkaufszahlen sprachen Bände.

Das Musical Bodyguard

The Bodyguard ist ein Musical von Alexander Dinelaris und basiert auf dem gleichnamigen Film Bodyguard aus dem Jahr 1992. Das Musical feierte am 5. Dezember 2012 im Londoner Adelphi Theatre Premiere und wurde später während einer Tournee im Vereinigten Königreich und danach in Utrecht wieder aufgeführt.

Deutschsprachige Aufführungen Premierenbesetzung Köln (2015) Premierenbesetzung Stuttgart (2017)
Rachel Marron Patricia Meeden Aisata Blackman
Frank Farmer Jürgen Fischer Jadran Malkovich
Bill Devaney Dennis Kozeluh Gabriel Marian Skowerski
Tony Scibelli Christian Hauser Ivan Jurcevic
Der Stalker Tom Viehöfer Marc Früh
Fletcher N.N. N.N.
Sy Spector Jadran Malkovich Markus Düllmann
Nicki Marron Tertia Botha Zodwa Selele
Ray Court Lee Rychter Alexander Di Capri

Das Musical wurde 2013 in vier Kategorien für den Laurence Olivier Award nominiert: Best New Musical, Beste Musicaldarstellerin (Heather Headley), Best Performance in a Supporting Role in a Musical (Debbie Kurup), Best Set Design (Tim Hatley).

Für die Erstaufführung des Musicals in Deutschland wurden die Auswahl und die Reihenfolge der Lieder verändert.

Aisata Blackman als Rachel Marron

Erste Erfahrungen mit SISTER ACT sammelte sie als Leadsängerin bei „Songs from the Movie SISTER ACT“.

Ihre Leidenschaft für Musik entdeckte Aisata bereits in den 1990er Jahren. Zusammen mit drei Freunden gründete sie ihre erste Gruppe und tourte mit R&B Songs durch die Niederlande. In der „De Soundmix Show“ hatten die Band auch einen TV-Auftritt. Neben R&B und Soul liebt Aisata auch südamerikanische und karibische Musik. Als Tänzerin in verschiedenen Gruppen lebte sie diese Leidenschaft aus und trat in Holland, Frankreich, Deutschland und Großbritannien auf.

Nach sechs Jahren in ihrer Vocal Group machte Aisata als Solokünstlerin weiter. Sie sang die Background Vocals für verschiedene Künstler und nahm Werbejingles auf. An der Lion King Academy nahm Aisata Unterricht in Tanz, Schauspiel und Gesang. 2005 nahm sie an der Castingshow „Dutch Idols“ teil. Am Nederlands Zang College unterrichtet sie heute Backing Vocal Workshops. Als Musical-Darstellerin stand sie 2013 auch für SHOW BOAT in Bad Hersfeld auf der Bühne.

 

Jadran Malkowich als Frank Farmer

Jadran lebt und arbeitet seit 2009 in London und kommt für BODYGUARD – Das Musical nach Stuttgart. Zu seinen letzen Projekten zählen unter anderem die TV-Serie „24: Live Another Day“, die für ITV gedrehte Serie „White Heat“, Kino Film Austenland sowie Voice-Over-Arbeiten für die Spiele-Trilogie Assassin’s Creed Chronicles. Darüber hinaus war Jadran Teil von Promotion-Kampagnen für Sony Action Entertainment und die Olympischen Spiele 2020 in Istanbul. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler schreibt er auch selbst Drehbücher für Filme. Sein Kurzfilm Project View schaffte es ins Finale der Bombay Sapphire Imagination Series Competition. Jadran ist ein großer Tennis-Fan, und wenn man ihn nicht gerade auf einem Filmset findet, dann sehr wahrscheinlich auf einem Tennisplatz, wo er selbst spielt und Unterricht gibt. Aktuell kann man Jadran im Fernsehen ab Oktober in dem Film The Ghost of Cassley sehen – und live im Stage Palladium Theater auf der Bühne von BODYGUARD – Das Musical erleben.

WEITERE INFOS:

 

 

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Messe „Die 66“

Messe „Die 66“

„Die 66“ 2018: Sonnenschein voraus für die Generation 50plus

• Besucher begeistert vom spannenden Rahmenprogramm
• Gesundheit, neue Medien und mehr Lebensqualität im Fokus
• Über 16.000 Besucher trotz Rekordtemperaturen

Mit 50 beginnt eine spannende Lebensphase! Was wird anders? Welche Themen bewegen unsere Mitmenschen und uns? Die „Die 66“, Deutschlands größte 50plus Messe von 20. bis 22.April, gab mit rund 400 Ausstellern Antworten auf diese Fragen. Trotz Rekordtemperaturen zum Messebeginn und dem für einen April extrem heißen Wochenende kamen über 16.000 Besucher auf das Münchner Messegelände. Die Themen: vielseitig und bunt wie die Zielgruppe selbst. Denn diese umfasst mittlerweile mehrere Generationen: Eltern, Kinder und Enkelkinder.

Messegeschäftsführer Reinhard Pfeiffer erklärt: „Der demografische Wandel und vor allem die steigende Neugier auf Neues der Generation 50plus eröffnen uns die Möglichkeit, Menschen in diesem Lebensabschnitt eine Kommunikations- und Messeplattform zu bieten.“ Innovation, Interaktion und Unterhaltung gehören dazu: „Auf der “Die 66“ finden mehrere Generationen praktische Informationen, die den Alltag erleichtern und mehr Lebensqualität bescheren. In diesem Umfeld können unsere Aussteller gezielt ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten“, ergänzt die Projektleiterin Ursula Friedsam.

Das Rahmenprogramm war ein Besuchermagnet und sorgte für volle Bühnen und gute Stimmung. Von dem Umgang mit der digitalen Welt über Smart Home bis hin zur Modenschaubühne – das Interesse und die Begeisterung der Besucher spiegelte sich in den vollen Vorträgen und Workshops wider.

Gesund bleiben und das Leben länger genießen
Gesundheit ist und bleibt eines der wichtigsten Themen. „Auch das beste Wetter vor den Messehallen hat das interessierte Publikum nicht vom Messebesuch abgehalten“ berichtet Gerhard Bieber, Pressesprecher, Die Johanniter.

Sport hält fit und macht Spaß. „Ältere werden immer jünger. Aktivität, Spontanität, Lebensfreude und Wissensdurst zeichnen die „neue“ ältere Generation aus“, erzählt Christian Nißl, Ressortleiter beim Bayerischen Landes-Sportverband e.V. (BLSV). „Der Sport bietet aber auch ein ideales Betätigungsfeld in der ehrenamtlichen Arbeit. So mancher Verein wäre ohne das Engagement älterer Menschen kaum überlebensfähig“, so Nißl weiter. In diesem Zusammenhang hat der BLSV für die immer größer werdende Gruppe der Älteren angemessene und qualifizierte Angebote geschaffen. Die Resonanz auf der Messe war groß: volle Sportbühne, aktive Messebesucher und gute Laune.

Mobilität und Reisen sind stark nachgefragt
Das Thema „Reisen“ ist stark nachgefragt. Das weiß Alfonso Escobar, Direktor Marketing und Vertrieb, Amadeus Flusskreuzfahrten GmbH: „„Die 66“ bleibt für uns eine hoch interessante Messe. Die Gespräche sind zielgerichtet und erfolgreich, das Publikum ist fachkundig und interessiert und die Nachfrage nach unserem Informationsmaterial sehr hoch.“

Mobilität erlaubt Unabhängigkeit. So möchte das Start-up Unternehmen MunichFlightPartnes mit einer innovativen Idee aktiven Senioren mehr Freiheit ermöglichen: „Unsere Aufgabe ist es, mit einer persönlichen und individuellen Flug- und Reisebegleitung Senioren, Kindern, Menschen mit Flugangst oder Behinderung einen von Tür zu Tür sicheren und entspannten Flug zu bereiten. Mit großer Freude durften wir feststellen, dass die Idee, aktiven Senioren Unabhängigkeit und Mobilität zurück zu geben, bei vielen Messebesuchern auf große Begeisterung stieß.“

Mit digitalen Medien am Puls der Zeit
Über das Internet Kontakte pflegen, den nächsten Urlaub buchen oder einfach Informationen online recherchieren: Die Generation 50plus ist digital unterwegs. Für Katrin Voigt, Senior Managerin Shop Operations bei M-net Telekommunikation GmbH, ist das eine wichtige Entwicklung: „Die Messe ist eine super Plattform für die Zielgruppe 50plus, um sich über Themen wie Reisen, Leben im Alter und die digitale Welt zu informieren. Die heutigen User werden älter und wollen auch in Zukunft auf dem aktuellen Stand bleiben. Vor zehn Jahren waren die Menschen in diesem Alter noch nicht so technikaffin. Deshalb hat diese Zieltruppe einen hohen Stellenwert in unserem Unternehmen.“

Die Sehnsucht nach Liebe ist zeitlos
Mit neuen Medien vertraut sein, heißt auch: nach neuer Liebe online suchen. Der erste Messeauftritt des Dating-Portals „zweisam.de“ war ein großer Erfolg: „Die Besucher haben uns im wahrsten Sinne des Wortes die Bude eingerannt. Sowohl unsere Fotoaktion als auch die Vor-Ort-Profilerstellung oder unsere Vorträge stießen auf reges Interesse“, berichtet Dr. Judith Pöverlein, PR Manager, Meetic Central Europe. Sie ist überzeugt: „Die Neugier und Aufgeschlossenheit der Leute dem Thema Online-Dating mit Ü50 gegenüber zeigen uns, dass wir mit unserer Plattform einen Nerv treffen. Der Wunsch nach Partnerschaft und Liebe ist auch in der zweiten Lebenshälfte präsent wie nie.“

Musik bringt Menschen zusammen
Mit ihrer göttlichen Stimme hat Cornelia Lanz das Publikum verzaubert. Von ihrem Messeauftritt ist die junge Mezzosopranistin überwältigt: „Ich bin ganz beschwingt von diesem Erlebnis hier, auf der „Die 66“. Ich habe viele wache, wunderbare, wohlwollende, lachende, liebevolle Menschen getroffen. Ich merke, wie die Musik jede Altersgrenze überbrückt. Man kommt zusammen, weil man gerne zusammen Musik hört – für mich war es ein besonderes Erlebnis, hier auf der Messe singen zu dürfen.”

Die nächste „Die 66“ findet von 3. bis 5. Mai 2019 in München statt.

Unser Partner www.ge-man.shop hat übrigens das richtige Produkt um ein aktives, kraftvolles und ausdauerndes Leben zu genießen. Ge-man® ist alles, was du brauchst. Täglich eine Dosis Energie holt das Beste aus dir heraus – körperlich, mental und emotional.

Herzklopfen in Ruhpoldings Ortnerhof, dem Wohlfühl Hotel rundum…

Herzklopfen in Ruhpoldings Ortnerhof, dem Wohlfühl Hotel rundum…

Der Ortnerhof lädt seine Gäste ein aus dem Alltag heraus sich eine Pause zu gönnen und einzutauchen in die Leichtigkeit des Seins. Familie Stegmeier und das gesamte Team sorgen dafür, dass Entspannung für die Urlaubs Tage, egal ob aktiv oder relaxend auch gelebt werden kann.

Du kennst sicherlich das Gefühl wenn man mit dem Koffer in der Hand vor dem **** Hotel steht und sich, hoffentlich, das Gefühl breit macht an diesem Ort richtig zu sein. Nun, schon allein das sehr ansprechende Panorama in dem der Ortnerhof am Rande des idyllischen Ruhpoldings liegt verleiht einem jenes Gefühl im Urlaub zu sein. Egal ob für ein Wochenende oder länger, das Flair des Hotels verspricht Erholung in erfrischender Bergluft. Im Herzen der Chiemgauer Alpen – und Seenplatte, zwischen München und Salzburg gelegen, bietet die Umgebung ein vielfältiges Freizeitangebot. Beim betreten des Hotels spürt man dann sofort die Herzlichkeit des Personals, geführt von der Familie Stegmeier, das von außen mitgebrachte Gefühl wird nicht enttäuscht.

Wirf einen Blick auf die Internetseite des Ortnerhof‘s und Du wirst erkennen das es eine vielfältige Auswahl an Packages zu entdecken gilt. Über das Jahr verteilt gibt es die Romantik-Zeit für Zwei die sich mögen, als besonderes Erlebnis buchbar die Zeit in der privaten Spa Suite. Das verspricht sinnliche Freuden mit dem Menschen den man liebt.

Desweitern gibt es die Wellness-Auszeit, Fliegenfischen oder Bike-Touren. Auch für Cabrio Liebhaber gibt es ein spezielles Arrangement.

Interessiert natürlich unsere Business Golfer Community:
Einem Thema hat sich der Ortnerhof aber im Besonderen verschrieben … dem Golfen. Dazu gibt es mit speziellen Angeboten wie der Golfwoche, Golf Relax Tagen und speziellen Weekend Packages eine Vielzahl Möglichkeiten. 2011 erhielt der Ortnerhof die Auszeichnung zum „Sport- und Gofhotel 2011“. Diese Auszeichnung erhielten insgesamt nur 32 Häuser in verschiedenen Kategorien. Am Loch 3 des GC Ruhpolding gelegen ist das Clubhaus zu Fuß in ca. 8 Min. zu erreichen. Als Hotelgast gibt es 30% Ermäßigung auf das GreenFee für den fantastischen Golfplatz. Persönlich habe ich ihn schon mehrfach gespielt und bin vom Platz und dem Panorama einfach begeistert.

Auf diesem Golfplatz der Weltmeister und Olympiasieger findet sich mit Eugen Wallner auch einer der besten Pro’s. Schlägerfitting mit Sepp Weiss bringt Dich im persönlichen Schlag sicherlich ebenfalls weiter. Ein individuell gefitteter Schlägersatz ist einfach unschlagbar.
Insgesamt hat es in der Umgebung 39 weitere attraktive Golfanlagen. Zehn der Golfanlagen sind in weniger als 30 Autominuten erreichbar. Also ideal für einen ausgiebigen, aktiven Golf & Wellness Urlaub…

Wohlfühlhotel Ortnerhof – gewählt zum „Sport- & Golfhotel 2011“
Der „Große Restaurant & Hotel Guide“, listet und bewertet über 4.200 Restaurants und Hotels in Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol. Die feste Größe unter den deutschsprachigen Gastronomieführern zeichnet 32 Häuser in verschiedenen Kategorien für besondere Leistungen aus. Ausgezeichnet wurde auch schon das Wohlfühlhotel Ortnerhof als „Unser Sport- & Golfhotel“ Deutschlands. Für Golf „Profis“ oder Golfeinsteiger bietet der Ortnerhof tolle Pauschal Angebote

Mit dem Ortnerhof Golfturnier gibt es schon immer zu Beginn der Golfsaison ein Highlight des Jahres. Die Teilnahme am Ortnerhof Genießer-Golfturniers ist jedes mal ein besonderes Erlebnis. Sehr gut organisiert, mit tollen Preisen ausgestattet auf einer der schönsten Golfanlagen ist der absolute Höhepunkt dabei jedoch kulinarischer Art. Das vom Euro-Toques prämierten Küchenchef Erwin Rennertseder (1 Stern, hier mit Lafer) geführte Kulinarium „Herzklopfen“ bietet eine frische, natürliche Kost, leicht und ursprünglich im Geschmack. Gespielt wird dabei sehr raffiniert mit der Kombination zwischen Tradition und der modernen Küche. Heraus kommen dabei wohlschmeckende, fantasievolle Gerichte.

Gastronomie im Ortnerhof
Der Küchenchef, Erwin Rennertseder und sein Team freuen sich darauf, Geniesser wie uns mit täglich mit neuen, kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Seit mehr als 30 Jahren ist das Kreieren exquisiter Geschmackserlebnisse seine Leidenschaft, inzwischen wurden seine Künste mit dem ersten Eurotoques-Stern ausgezeichnet. Von gehobener bayerischer über französische Küche bis hin zu internationalen Spezialitäten bietet die Küche des Hotels eine vielseitige und abwechslungsreiche Verköstigung.

Als Gast mit Verwöhnpension beginnt der Tag mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, nachmittags werden am Buffet Teespezialitäten und Kaffee, sowie süße und deftige Kleinigkeiten gereicht… Abens wirst Du ein erlesenes 4-Gänge-Menu schlemmen. Auch auf besondere Wünsche und Bedürfnisse geht das Küchenteam gerne ein. So finden Vegetarier eine gute Auswahl an Gerichten auf der Speisekarte und auch eine gluten- und/oder laktosefreie Verpflegung für Allergiker ist kein Problem. Genussvollen Ferien steht also nichts im Wege.

Nun, läuft Dir schon das Wasser im Mund zusammen? Wenn ich an die schon zahlreich genossenen Menüs im Ortnerhof denke, spüre ich noch heute den Geschmack auf der Zunge. Dazu bietet das Wohlfühlhotel Weine der Extraklasse.

Wellness & Beauty
Für uns Genießer ist Wellness & Beauty ja elementar. Der Ortnerhof hat auch in diesem Punkt sehr vieles zu bieten. Im umfangreichen Angebot an kosmetischen Behandlungen sowie Wohlfühl Massagen Hot Stone, Lomi Lomi Nui und vielem mehr, auch in Happy Hour Packages buchbar, findet sich sicher das richtige für Erholung suchende von heute.

Wandern & Genießen
Zahllose Spazier-, Wander- und Bergwege führen durch das weite Tal, entlang der Traun, vorbei an urigen Almen bis hinauf zu den Gipfeln der Bayerischen Alpen. Mit dem Unternbergsessellift oder der Rauschbergbahn erreichen auch diejenigen, die nicht ganz so gut zu Fuß sind, bequem die alpine Bergwelt. Oben angekommen lernen die Wanderer auf dem Alpen-Erlebnispfad abwechslungsreich und anschaulich die „Falten der Alpen“ kennen. Gemütliche Almen und Bergrestaurants laden zur Brotzeit oder bayerischen Schmankerln ein. Hier genießen Wanderer vom Spaziergänger bis zum Bergprofi das atemberaubende Alpenpanorama.

Während der Sommermonate ist ein Urlaub im Chiemgau besonders schön. Der Chiemsee ist nur etwa 20 Kilometer entfernt und lädt ein zum Spazierengehen, Baden, Boot fahren oder anderen Wassersportaktivitäten. Immer lohnenswert ist auch ein Ausflug auf die Herren- oder Fraueninsel, um das dortige Schloss, bzw. die Klosteranlage zu besichtigen. Kulturangebote und Shoppingmöglichkeiten gibt es rund um den Chiemsee, Salzburg ist nur etwa 40 Kilometer entfernt und natürlich lohnt sich auch ein Abstecher ins ca. 100 Kilometer entfernte München. Das Schönste aber sind die Berge, ideal zum Genießen, Wandern und Klettern. Wandern im Chiemgau bietet für jeden etwas Passendes – von der einfachen Talwanderung bis hin zum anspruchsvollen Klettersteig für Abenteuerer.Mit der Rauschbergbahn bist Du in wenigen Minuten auf 1.600 Meter Höhe und hast einen fantastischen Blick auf die umliegenden Gebirgsketten. Je nach Kondition und Anspruch lassen sich verschiedenste Wanderungen und Touren unternehmen, Drachenflieger und Paraglider finden einen optimalen Startplatz.

Aktivurlauber, sportbegeistert oder Ruhesuchender, der Sommer im Ruhpoldinger Tal ist so vielfältig wie seine Freizeitmöglichkeiten. Langeweile gibt es nicht! Egal ob Du im Urlaub aktiv sein willst oder einfach nur chillen möchtest – im Ortnerhof bist Du bestens aufgehoben! Ich persönlich kann den Ortnerhof einfach nur empfehlen… und in Ruhpolding Golf spielen ist definitiv ein Highlight ;o)) Also nix wie hin…

Auszeichnungen
Der Ortnerhof in Ruhpolding hat schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Infos hierzu…

Lust auf Erholung pur:

Ortnerhof – Das Wohlfühlhotel Familie Stegmeier
Ort 6
83324 Ruhpolding
Tel.: +49 (0)8663 8823-0
hotel@ortnerhof.de

 

Blicke über den Golfplatz in Ruhpolding

Kontakt zum GC-Ruhpolding

Tel.: +49(0)8663-2461,
Fax: +49(0)8663-41243
Mail: info@golfclub-ruhpolding.de
Internet: www.golfclub-ruhpolding.de

Tourist Card für die Dominikanische Republik

Tourist Card für die Dominikanische Republik

Für Gäste, die ab dem 25. April 2018 in die Dominikanische Republik einreisen, ist der Preis von 10.- US Dollar für die obligatorische Touristenkarte im Flugticket enthalten, so die am 3. April 2018 in Kraft getretene neue Richtlinie 08-2018 der Generaldirektion für Interne Steuern (DGII).

Fristverlängerung für Veranstalter und Fluggesellschaften

Touristenkarte für Flüge in die Dominikanische Republik müssen erst ab 25. April 2018 im Ticketpreis inkludiert sein.

Aus verfahrenstechnischen Gründen wurde die ursprünglich Frist für Fluggesellschaften und Reiseveranstalter vom 1. April auf den 25. April verlängert. Für die Einreise vor dem 25. April 2018 gilt die ursprüngliche Zahlungsregelung. Die Touristenkarte kann bei Ankunft vor Ort, online über https://www.dgii.gov.do/Tturistaweb/, sowie über die zuständigen Konsulate und Botschaften erworben werden.

 

Neue Richtlinie 08-2018 der Generaldirektion für Interne Steuern (DGII) bereits in Kraft getreten

Für Gäste, die ab dem 25. April 2018 in die Dominikanische Republik einreisen, ist der Preis von 10.- US Dollar für die obligatorische Touristenkarte im Flugticket enthalten, so die am 3. April 2018 in Kraft getretene neue Richtlinie 08-2018 der Generaldirektion für Interne Steuern (DGII)

Dazu Petra Cruz, Europa-Direktorin des Tourist Boards der Dominikanischen Republik: „Ziel der Maßnahme ist, den Gästen die Abwicklungen der Einreise in die Dominikanische Republik zu vereinfachen. Die neue Frist ermöglicht sowohl Veranstaltern als auch Fluggesellschaften die Anpassung rechtzeitig durchzuführen.“

Die Touristenkarte gilt für jeweils eine Person und für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen und kann nur einmal verwendet werden. Touristen, die länger als 30 Tage bleiben möchten, zahlen eine höhere Gebühr, die der Länge ihres Aufenthalts entspricht.

Die Dominikanische Republik

Der erste Tourist erreichte die Dominikanische Republik im Jahr 1492 und hieß Christoph Kolumbus. Reich an historischen Sehenswürdigkeiten, präsentiert sich das Land dem ausländischen Besucher heute als vielfältiges Reiseziel, in dem verschiedene Einflüsse aus Europa, Amerika und Afrika über mehrere Jahrhunderte hinweg zu einer neuen, modernen karibischen Kultur verschmolzen. 2017 kamen knapp 6,2 Millionen Gäste aus aller Welt. Die Dominikanische Republik wurde bereits drei Mal von der International Association of Golf Tour Operators IAGTO zur besten Golf-Reiseziel in der Karibik und Lateinamerika gekürt und erhielt vier Mal den WORLD GOLF AWARD – jüngst 2017. Gästen erwartet über 30 Designer-Golfplätze, zahlreiche Hotels & Resorts der Luxusklasse, atemberaubende Strände, lebhafte Städte und malerische Dörfer. Ob Strand-, Golf- oder Aktivurlaub, aufgrund ihres breiten Angebots für alle Arten von Reisen ist die Dominikanische Republik bei Familien, Singles und Paaren jeder Altersklasse gleichermaßen beliebt. Viele internationale Stars und berühmte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft verbringen regelmäßig Erholungszeiten auf der schönen Insel.

Weitere Informationen:

Tourist Board Dominikanische Republik, Hochstr. 54, 60313 Frankfurt, Telefon: +49-69-91397878, Fax: +49-69-283430

Hummus-Huhn mit Ofengemüse

Hummus-Huhn mit Ofengemüse

Was ist Low-Carp

Der Begriff Kohlenhydratminimierung bzw. Low-Carb (von englisch carb, Abkürzung für carbohydrates ‚Kohlenhydrate‘) bezeichnet verschiedene Ernährungsformen oder Diäten, bei denen der Anteil der Kohlenhydrate an der täglichen Nahrung reduziert wird. Motivation ist häufig eine erwünschte Gewichtsreduktion, als Therapie einer Stoffwechselerkrankung oder als allgemeine Ernährungsform mit erhofften positiven prophylaktischen Gesundheitsauswirkungen.

Die täglichen Mahlzeiten bestehen hauptsächlich aus Gemüse, Milchprodukten, Fisch und Fleisch, wobei Fette und Proteine die wegfallenden Kohlenhydrate ersetzen. Die empfohlene Energiezufuhr durch Kohlenhydrate, gegenüber einer typischen westlichen Ernährung mit ca. 50 % Anteil, schwankt je nach Form der Low-Carb-Ernährung stark, von der ketogenen Diät, bei der der Anteil auf theoretisch null reduziert sein kann, bis zu Formen, welche nur geringe Reduktionen empfehlen.

 

Wirkung

Die Zellen des menschlichen Körpers werden über Einfachzucker wie Glucose und Fructose im Blut mit Energie versorgt. Diese Zucker können auch direkt mit der Nahrung aufgenommen werden. Kohlenhydrate, die aus längeren Ketten bestehen, wie sie in Getreide oder Kartoffeln zu finden sind, können sehr einfach (aber nicht sehr schnell) vom Verdauungssystem in verwertbare Einfachzucker umgewandelt werden.

Werden nun nicht ausreichend Kohlenhydrate mit der Nahrung aufgenommen, findet eine Umstellung des Stoffwechsels in Richtung Katabolismus statt. In diesem Zustand erzeugt der Organismus in der Leber aus den Fettreserven über Acetyl-CoA körpereigene Energieträger, die sog. Ketone, die er seinen Zellen als alternative Energielieferanten zur Verfügung stellt.

Auf diese Weise wird der Körper gezwungen, seine eigenen Fettreserven als Energielieferant zu nutzen, was zu einer Gewichtsreduktion führt. Die Metabolismusumstellung wird dabei von einem Sinken des Insulinspiegels eingeleitet, sodass die typischen anabolen Insulineffekte nicht mehr auftreten. Stattdessen wird vermehrt Glukagon ausgeschüttet, wodurch die Energiespeicher (Glykogen, Fette etc.) angegriffen und abgebaut werden.

 

Entwicklung

Das Prinzip der kohlenhydratarmen Diät stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde zuerst von dem Engländer William Banting (1797–1878) durch sein Buch Letter on Corpulence bekannt gemacht, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Die sehr fleischbetonte Kost war ihm zur Gewichtsabnahme von seinem Arzt verordnet worden, und er nahm damit innerhalb eines Jahres nach eigenen Angaben 23 kg ab. Diese Diät war Ende des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland als Banting-Kur bekannt. Auch der Göttinger Arzt Wilhelm Ebstein empfahl schon im 19. Jahrhundert eine „Fleisch-Fett-Diät“ und den weitgehenden Verzicht auf Kohlenhydrate. Auch der französische Gastrosoph Jean Anthelme Brillat-Savarin vertrat die Ansicht, dass vor allem die Stärke in Brot und Mehl dick mache. Wolfgang Lutz, ein österreichischer Arzt (siehe Lutz-Diät), beschränkte ab dem Frühjahr 1958 seine tägliche Kohlenhydrataufnahme auf 72 Gramm (6 BE), worauf sich sein Gesundheitszustand nach eigenen Angaben verbesserte. Im Jahr 1967 veröffentlichte er sein zunächst wenig beachtetes Buch „Leben ohne Brot“. Populär wurde die Low-Carb-Ernährung dann erneut in den 1970er Jahren durch die von Robert Atkins, einem US-amerikanischen Arzt, publizierte Atkins-Diät. Atkins wertete Forschungen aus den 1950er Jahren aus und bewertete sie neu. Eine Variante der Low-Carb-Ernährung sind Diäten, die den Glykämischen Index mit einbeziehen (z. B. Logi-Methode).

Weitere Infos zu Low-Carp…

Hummus selber herstellen: Kichererbsen oder Bohnen werden eingeweicht und gekocht, bis sie sich leicht zu einem Brei pürieren lassen. Dieser ist umso feiner, je mehr der beim Kochen sich ablösenden äußeren Hüllen („Häutchen“) der Kichererbsen entfernt werden. Der Brei wird mit Tahina, Olivenöl und Zitronensaft zu einer Creme verrührt. Anschließend wird er mit zerstoßenem Knoblauch, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz gewürzt, glattgerührt (zur Einstellung der Konsistenz wird gelegentlich auch Joghurt verwendet) und kalt serviert. Die Oberfläche wird in der Regel mit der Unterseite eines Löffels gefurcht oder eingedrückt, um darin Olivenöl einlaufen zu lassen. Zum Schluss wird das Ganze mit Petersilie, scharfem Paprikapulver, Kreuzkümmel und Gewürzsumach bestreut.
Im Kühlschrank hält sich Hummus mehrere Tage; je nach Zutaten kann das Aroma dabei an Intensität gewinnen.

Hummus ist eine beliebte Vorspeise, die mit dem dünnen, lappenartigen Fladenbrot Pita aufgestippt und mit anderen sogenannten Mezze (levantinische Vorspeisen, z. B. Kibbeh, Baba Ghanoush, Fatousch, Taboulé) gegessen wird. Es zählt vor allem im Libanon, den palästinensischen Autonomiegebieten, Israel und Syrien zu den Nationalspeisen, ist aber im gesamten Vorderasien als Speise verbreitet. In der Türkei ist es besonders in der Region Hatay verbreitet.

Hummus-Huhn mit Ofengemüse

Berny
Hast Du zum Frühstück und Mittagessen ausreichend Kohlenhydrate konsumiert? Dann ist Abends eher ein Low-Carb Essen angesagt. Dieses Rezept ist z.B. dann genau das Richtige... eine kalorienarme Mahlzeit mit ausreichend Protein, Gemüse mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen.
Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
1 Min.
Arbeitszeit 41 Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Mediterran
Portionen 4 Personen
Kalorien 310 kcal

Equipment

  • Backofen
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer

Zutaten
  

  • 4 Stück Hühnerbrust
  • 1 Stück gelber Paprika
  • 1 Stück roter Paprika
  • Stück Zucchini
  • Stück Aubergine
  • Stück Zwiebel
  • eine Handvoll Cocktailtomaten
  • Hummus
  • Paprikapulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Olivenöl
  • Zitrone

Anleitungen
 

  • Heiz das Backrohr auf 230°C vor
  • Wasch und schneide das Gemüse klein. Gib es auf ein Backblech, träufle Olivenöl darüber, bestreue es mit Salz und Pfeffer und vermenge alles gut miteinander
  • Die Hühnerstücke legst du einfach auf das Gemüse und bestreichst sie mit Hummus
  • Bestreue alles mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer und presse den Saft einer halben Zitrone aus
  • Das Ganze kommt nun für ca. 30 Minuten in den Ofen.;

Notizen

Das Rezept stammt von Julia Denner...

Nutrition

Serving: 1PortionCalories: 310kcalCarbohydrates: 11gProtein: 38gFat: 10g
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Freundschaft Plus – Geschichten mit Benefit

Freundschaft Plus – Geschichten mit Benefit

Genuß ist ja sehr vielfältig, daher interessiert Euch als Genießer sicherlich wie andere eine Freundschaft Plus angehen und empfinden. Alena Riha erzählt interessante Geschichten von 33 erlebten „Freundschfat Plus“ Erlebnissen junger Menschen. Das Buch ist sehr interessant geschrieben und regt mich zum schmunzeln an. Hat man selber die Erfahrungen, ist es um so aufschlussreicher ;o))

Das Singledasein genießen, auf Sex aber natürlich nicht verzichten wollen…ohne dauernd wechselnde Sexpartner! Vieleicht kann eine “Freundschaft Plus” dabei helfen den eigenen Weg zu finden.

Durch Sex kann alles schnell kompliziert werden, muss es aber nicht. Dies betrifft natürlich auch die Generation “Sexy over forty“. Freundschaft Plus funktioniert im reifen Alter sogar etwas besser… Eitelkeiten spielen keine so große Rolle mehr und vieles wird etwas relaxter betrachtet.

So finden sich heutzutage viele in einer Freundschaft Plus wieder. Ab und an kann man ja etwas zusammen unternehmen, wenn man will und unkomlizierten Sex gibt’s noch obenauf.

Doch wenn es um die Befriedigung körperlicher Gelüste geh, wird rasch klar, dass es meistens schwierig wird. Einige der Protagonisten verlieben sich, andere brechen Herzen. Gefühle machen Sex wohl kompliziert.

Es sind Freunde, Kollegen, Bekannte und sogar Unbekannte, mit denen die 33 jungen Menschen in diesem Buch verkehren. Ihre Erfahrungen erzählen von falscher Hoffnung, Experimentierfreudigkeit, unglücklichem Verliebtsein und davon, ob Freundschaft Plus funktionieren kann.

Redaktionsseitig wünsche ich daher viel Spaß beim Lesen des folgenden Buchauszugs.

Leseprobe aus „Freundschaft Plus – 33 Geschichten von Friends with Benefits“ von Alena Riha:

Vorwort:
Im Jahr 2011 starteten die Filme Freunde mit gewissen Vorzügen und Freundschaft Plus in den Kinos. Die starbesetzten Filme erzählten eine ähnliche Handlung: Zwei junge Menschen sind Single, haben keinen Bock auf Beziehung, wollen jedoch nicht auf den Sex verzichten. Im ersten Spielfilm handelt es sich um zwei Freunde, die vereinbaren, Sex miteinander zu haben.
Dabei sollte aber keiner von beiden Gefühle entwickeln. Im zweiten Spielfilm sind es zwei Bekannte, die nach einem One-Night-Stand beschließen, eine rein körperliche Beziehung zu führen. Obwohl Freundschaft Plus weniger bekannt als Freunde mit gewissen Vorzügen ist, hat sich der Titel des ersten Filmes am Ende durchgesetzt. Es ist nämlich kürzer und prägnanter. Es wird oft noch mehr gekürzt: F+. Im Vokabular meiner Generation hat sich dieser Begriff rasch eingeprägt und gehört zum täglichen Sprachgebrauch.

Zunächst wurde Freundschaft Plus zur Beschreibung von ebendem verwendet, was es aussagt: zwei Freunde, die auch miteinander schlafen. Die Definition erweiterte sich mit der Zeit. Heute verwendet man Freundschaft Plus, um allgemein ein sexuelles Verhältnis
zu beschreiben. Mag es mit jemandem vom Bekanntenkreis, Studium, von der Arbeit oder Tinder sein. Freundschaft Plus ist für einige eine niedliche und diskrete Bezeichnung für »Habrer«, Lover, Liebhaberin, Sexbeziehung, Affäre oder Bettgeschichte.

Damit wäre Freundschaft Plus eigentlich kein neues Beziehungsmodell, sondern bloß ein neuer Name. Heutzutage leben wir, meiner Erfahrung nach, in einer noch offeneren Gesellschaft als zur Zeit meiner Eltern. Damals wurde bereits offener über Sex geredet. One-Night-Stands, Sex vor der Ehe, Sexbeziehungen wie auch serielle Monogamie waren nicht mehr verpönt. Heute ist es ohnehin fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Es gibt viele junge Leute, die ungebunden sein wollen, nichts verpassen wollen, doch ebenso wenig auf Sex verzichten möchten. Üblicherweise klärt man alles ab, wenn man eine Freundschaft Plus eingeht. Man definiert die Grenzen, ob man exklusiv – also monogam – ist oder ob man mit anderen Menschen ebenfalls schlafen darf.
Doch die Geschichten der jungen Frauen und Männer in diesem Buch zeigen, dass nicht immer alles abgesprochen wird. Wie die Charaktere im Film merken auch sie, dass Freundschaft Plus rasch kompliziert werden kann. Vor allem und meistens, wenn jemand Gefühle entwickelt. Kann Freundschaft Plus also wirklich funktionieren?

Kann man unkomplizierten Sex miteinander haben und befreundet bleiben? Wie geht es weiter, wenn man sich verliebt? Die persönlichen Geschichten und Erlebnisse dieser jungen Menschen sollen zeigen, ob es für sie funktioniert hat, was sie dabei gefühlt haben und wie es ihnen heute geht.
Alena Riha

Kapitel 24
PAUL: DARSTELLENDE KUNST
Paul hat Florence durch sein Medizinstudium kennengelernt. Beide waren zu jener Zeit in einer Beziehung, daher wurden sie zunächst ganz klassisch Freunde. Er wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass mehr zwischen ihnen sein könnte, da er eben vergeben war und sie bereits eine gute Freundin. Paul trennte sich von seiner Freundin zeitgleich wie Florence von ihrem Partner, da das Studium sehr zeitintensiv war und kaum noch Zeit für andere Dinge blieb.
Ein typischer Weinabend zu dritt bei ihm zu Hause, mit einer weiteren Freundin, Linda, veränderte die rein freundschaftliche Beziehung. Linda studierte Kunst und zeichnete daher leidenschaftlich gerne. Nach zwei Flaschen Wein fragte sie Paul und Florence, ob sie Lust hätten, sich von ihr zeichnen zu lassen. Das würde ein bisschen Schwung in den sonst klassischen Weinabend bringen, und die beiden Freunde erklärten sich freudig bereit, mitzumachen. Linda gab die Regieanweisungen und bat sie, sich auf das Bett zu setzen. Sie positionierten sich so, wie es sich die künstlerische Freundin wünschte. Nach einigen Positionswechseln lag Paul auf dem Rücken, und Florence saß auf ihm. Die beiden schauten sich intensiv in die Augen, und die Stimmung war etwas romantisch aufgeladen. Linda wollte ebenfalls abgebildet werden, worauf sich Paul freiwillig meldete und die beiden Frauen in erotischen Posen zeichnete. Nachdem die Zeichnung fertig war, löste ihn Florence ab und bildete wiederum ihn und Linda ab.

Da es bereits spät war, bot Paul seinen Freundinnen an, bei ihm zu übernachten. Beide nahmen dankend an. Trotz der romantisch geladenen Stimmung während des Zeichnens passierte nichts zwischen ihm und Florence. Linda musste bereits früh aufstehen, sodass Paul und seine Studienfreundin alleine im Bett blieben. Sie lagen sich in den Armen, kuschelten und quatschten, bis sie sich schließlich küssten. Dabei bemerkte Paul erst die starke sexuelle Anziehung zu Florence und wie unheimlich attraktiv er sie fand.

Als er zwei Tage später bei ihr zu Hause war, hatten sie betrunken miteinander Sex, nachdem sie sich wie üblich einen Wein genehmigt hatten. Der Sex war berauschend, dafür, dass sie betrunken waren. Als sie am nächsten Morgen nüchtern miteinander schliefen, war der Sex ebenso berauschend. Damit war klar, dass es nicht am Alkohol lag, sondern an der sexuellen Chemie. Obwohl der Sex mit Florence vermutlich zum besten zählte, den er jemals hatte, war es anfangs komisch, mit ihr zu schlafen. Denn es war so, dass ihm die sexuelle Komponente mit Florence nie aufgefallen war, weil er in einer Beziehung gewesen war, als er sie kennengelernt hatte und sich mit ihr anfreundete. Als sie gemeinsam am Frühstückstisch saßen, besprachen sie, wie sie weitermachen sollten. Beide waren nicht auf der Suche nach einer festen Bindung, aber hatten ein gutes Gefühl bei der Sache. Da Paul vorher eine lange Beziehung geführt hatte, wollte er nicht so rasch zu einer neuen Partnerin wechseln. Außerdem wollte er sich mehr auf sich selbst fokussieren. Florence teilte jenen Gedanken und machte ihm deutlich, dass sie die gemeinsame Zeit genoss. Des Weiteren machten sie ihre Freundschaft Plus nicht exklusiv. Es gab keine Verpflichtungen. Sie trafen sich drei bis vier Mal die Woche, wobei sie meistens miteinander schliefen. Es gab auch Treffen, die frei von der sexuellen Komponente waren. Nur die engsten Freunde wussten Bescheid und nur wenige Studienkollegen. Denn Pauls Ansicht nach waren die meisten Medizinstudenten konservativ eingestellt und würden es nicht verstehen. Florence und er wären vermutlich das Gesprächsthema Nummer eins im Hörsaal. Das sonst harmonische Verhältnis der beiden wurde durch eine gemeinsame Nacht mit einer dritten Person angespannt. Jene dritte Person war Annabel, mit der sie beide befreundet sind. Paul veranstaltete eine Party bei sich zu Hause, und am Ende waren nur noch er, Florence und Annabel übrig. Florence und er knutschten in der Küche rum, als die gemeinsame Freundin plötzlich dazustieß.

Annabel war rein gar nicht schüchtern und fragte, ob sie mitmachen dürfe. Nachdem sie für einige Zeit zu dritt geknutscht hatten, wusste Paul, dass er zwei Optionen hatte: Entweder er brach die Situation ab, oder er wagte es zu fragen, ob sie ihn in sein Schlafzimmer begleiten würden. Die Stimmung war sehr angenehm
und erotisch geladen, daher entschied er sich für die zweite Variante.

Schließlich lagen sie zu dritt im Bett und machten miteinander rum. Zunächst schlief Paul mit Florence, während Annabel mit dieser oder ihm rummachte. Nachdem Florence gekommen war und sich die beiden Frauen küssten, wechselte Paul gewissenhaft das Kondom. Annabel machte sich bereit und küsste ihn, während er über ihr war und in sie eindrang. Plötzlich riss sie die Augen weit auf und stieß ein erschrockenes Seufzen aus. »Tut es dir weh?«, fragte Paul besorgt. »Hast du das Kondom gewechselt?«, fragte sie, die Augen noch immer weit aufgerissen. Florence und er tauschten Blicke und lachten. »Natürlich«, er streichelte ihre Wange, und Florence küsste sie, »das habe ich getan, während ihr zwei miteinander
beschäftigt wart.« Die drei brachen in ein kurzes Gelächter aus, bevor es weiterging. Nach dem Akt lagen sie, einander streichelnd, im Bett und unterhielten sich über ihr schönes Erlebnis. Es war nicht Pauls erster Dreier gewesen, aber der erste, der fließend funktionierte. Dreier waren bisher holprig gewesen. Die Chemie zwischen allen Beteiligten musste einfach stimmen, und zwischen diesen dreien tat sie es. »Wenn man mit zwei Leuten Sex hat, kann man auch zwei enttäuschen«, erklärt Paul.

Zu seinem Geburtstag einige Wochen später schenkten ihm Florence und Annabel abermals einen Dreier. Es war wieder eine schöne Erfahrung, und Paul begann, sich auch mit Annabel zu treffen. Das wurde rasch kompliziert, denn wenn alle drei miteinander feiern gingen, stand die Frage im Raum, mit wem er nach Hause gehen würde. Daher wurde es für Florence, wie auch Paul, mit der Zeit unangenehm und lief in eine Richtung, die nicht geplant war. Bald darauf erklärte ihm Florence, dass sie die derzeitige Situation mit Annabel störe. Paul konnte das absolut nachvollziehen und beendete es mit Annabel, die den beiden nicht böse war. Sie selbst wusste, dass eine Dritte im Bunde Konfliktpotenzial bot. Paul und Florence hatten trotzdem mit anderen Leuten Sex. Manchmal erzählten sie sich davon. Eine strikte Regel war jedoch, dass sie, wenn sie miteinander feiern gingen, nicht mit jemand voreinander flirteten.
Außerdem unterhielten beide, neben One-Night-Stands und dergleichen, auch andere Freundschaft-Plus-Verhältnisse. In den meisten Fällen kannte Paul nicht den Namen der anderen Männer von Florence und sie genauso wenig die Namen der Frauen, mit denen er regelmäßig schlief. Da der Medizinstudent jedoch mit einer anderen Freundschaft Plus ebenso gut befreundet war wie mit Florence, kam es eines Nachts dazu, dass sich die beiden Frauen kennenlernten. Sie waren in einer großen Gruppe in der Innenstadt von Frankfurt zum Feiern unterwegs. Mit zwei Frauen, wovon eine Florence war, fiel Paul ein wenig zurück. Die andere war Nathalie. Seine zweite Freundschaft Plus. Er flirtete mit beiden Frauen, was nichts Ungewöhnliches war, da er für sein Flirtverhalten bekannt war. Für ihn war das normal, und er tat es auch, wenn keinerlei sexuelle Anziehung bestand. Nichtsdestotrotz wurde ihm klar, wie komisch die Situation eigentlich war, besonders da die beiden Frauen nichts voneinander wussten.

Paul wollte Klarheit schaffen und erzählte den beiden, dass er mit der jeweils anderen ebenfalls ein Verhältnis hatte. Zunächst herrschte eine unangenehme Stille, in der sich Nathalie und Florence irritiert anschauten. »Mit wem gehst du dann nach Hause?«, fragte Letztere schließlich spitz, worauf alle lachten. Damit war die Stimmung wieder locker, Paul hatte sein Gewissen bereinigt, aber ging am Ende alleine nach Hause. Am darauffolgenden Wochenende war der angehende Mediziner zu einer Party eingeladen. Er wusste nicht, dass Florence ebenso dort war, und erwischte sie knutschend mit einem anderen Mann. Es machte ihn nicht eifersüchtig, sondern irritierte ihn. Es stand ihm nicht frei zu intervenieren, da Florence eine erwachsene Frau war, die sich entschied, das zu machen.

Später lief sie ihm im Gang über den Weg und begrüßte ihn überrascht. Sie hatte beinahe schon ein schlechtes Gewissen, da sie nicht gewusst hatte, dass Paul ebenfalls eingeladen worden war. Er versicherte ihr jedoch, dass es nichts zu entschuldigen gäbe und alles in Ordnung wäre. Trotzdem ließ er sich es nicht nehmen, sich einen Mojito von Florence mixen zu lassen.
»Vertrauen und Ehrlichkeit sind in einer Freundschaft Plus ebenso wichtig wie in einer festen Partnerschaft. Wenn man eine eifersüchtige Person ist, dann käme dieses Konzept mit Sicherheit nicht infrage«, erklärt Paul. »Was wäre, wenn sich einer von euch verliebt?«, will ich wissen. »Dann muss man es beenden oder zusammengehen, falls der andere
dasselbe empfindet. Obwohl ich keine Romantik im Verhältnis zu Florence sehe, finde ich, ist es trotzdem wichtig, aufeinander achtzugeben. Es ist mehr als eine Sexbeziehung. Für eine Freundschaft Plus sollte man sich eine Person auch nach Sympathie aussuchen. Und man muss ebenso damit klarkommen, dass das gemeinsame Verhältnis oft missverstanden wird.«
»Wie meinst du das?« »Ich kenne zum Beispiel die Mutter von Florence. Diese weiß über uns Bescheid, kann mich vermutlich jedoch nicht zuordnen. Ebenso haben wir mit drei befreundeten Pärchen Silvester gefeiert. Leuten von außen fällt es oft schwer, das zu verstehen und zu benennen.«

»Hat dich die Freundschaft Plus zu Florence verändert? Hat sich etwas an eurer Freundschaft verändert?« »Ich bin noch dabei zu erfahren, wie Freundschaft Plus ist, und bin sehr dankbar für meine Rolle, da es keine klassische ist. Das heißt: das Wohl des anderen über das eigene stellen. So ist es ja in einer festen Beziehung. Außerdem glaube ich, dass, wenn es nicht diesen einen Zeichenabend gegeben hätte, wir niemals eine Freundschaft Plus angefangen hätten.« »Wieso?« »Nun ja, die erotischen Positionen haben eine gewisse Spannung aufgebaut. Man hat den Körper des anderen genauer angesehen unter dir, über dir und neben dir. Es war wie eine Werbung. Je mehr ich sie angeschaut habe, desto mehr gefiel sie mir. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich so darüber nachdenke, dass es ohne dieses Schlüsselerlebnis nie so weit gekommen wäre. Unsere Freundschaft ist so stark wie nie, und wir haben in unsere Rollen gefunden. Wir beide genießen die Zeit miteinander und unser Verhältnis. Wir reden auch viel darüber. Das ist sehr wichtig.«

»Was wäre, wenn einer von euch beiden jemand außerhalb kennenlernt und sich verliebt?«»Falls sie mit jemandem eine Beziehung will, dann ist das natürlich schade, aber ich kann es verstehen.«

»Und wie sieht es für dich aus mit einer Beziehung? Könntest du dir nach dieser Erfahrung eine offene Partnerschaft vorstellen?« Paul muss nachdenken: »Hm, das ist eine gute Frage.« Er überlegt hin und her, bis er mir schließlich eine Antwort geben kann: »Nein, vermutlich nicht. Ich glaube, wenn ich eine Beziehung eingehe, dann sollte sie monogam sein.«

– Ende der Leseprobe aus „Freundschaft Plus“ von Alena Riha

 

Sehr interessant zu lesen, finde ich persönlich. Habt Ihr Erfahrungen mit dem Thema? Schreibt doch einfach darüber an redaktion@der-geniesser.eu.

 

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