Regeln beim Online-Shoppen ändern sich

Genüßlich Shoppen wird komplexer

Seit Mitte Januar gelten neue Regeln für Dein Shoppen im Internet. Zahlst Du meistens mit Kreditkarte? Dann sei Dir bewusst, dass es nun strengere Regeln gibt. Darüber hinaus sind weitere Verschärfungen der Sicherheitsauflagen geplant.

Dein Einkauf im Internet wird komplizierter. Der Grund dafür ist eine zweite Identifizierung die erfolgen muss. Zahlst Du mit Kreditkarte wird dies notwendig.

Üblich bislang ist die Eingabe der Kreditkartennummer sowie das Verfallsdatums. Danach erfolgte bisher eine Abfragung der dreistelligen Prüfnummer. Seit kurzem ist nun jedoch eine zusätzliche Identifizierung über Smartphone-App Deiner Bank notwendig.

Solange Du Einkünfte unter 250 Euro tätigst ist das noch nicht notwendig. Geplant zum 15. Februar ist es jedoch die Regel bereits für Beträge ab 150 Euro anzuwenden. Weiter verschärft soll es dann ab dem 15. März weiter gehen. Bereits für alle Zahlungen über 30 Euro soll dann der doppelte Identitätsnachweis erforderlich werden.

(c)Bernhard Eckert | Kreditkartenzahlungen werden komplizierter, dadurch jedoch sicherer…

Authentifizierung durch zwei Faktoren

Durch diese sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung wird Dein Shoppen im Internet sicherer werden. Betrügereien im Onlinehandel sollen dadurch erheblich erschwert sein.

Hintergrund dieser Änderungen ist die EU-Zahlungsrichtlinie PSD2. Bereits seit September 2019 regelt diese den Zugriff auf das Online-Banking. Ab sofort greift sie nun auch beim Bezahlen im Internet.

Andere Zahlungskonten

Als Begleiterscheinung ergibt sich damit die Öffnung der Zahlungskonten für Dritte. Zum Beispiel für ‚Fintechs‘, dies ist der Sammelbegriff für technologisch weiterentwickelte Finanzinnovationen. Im Prinzip gleicht die Vorgehensweise dem Verfahren beim Online-Banking. Hier bekommst Du als Bankkunde ja eine transaktionsgebundene TAN auf Dein Mobiltelefon gesendet. Entweder erhältst Du sie per SMS oder über die App Deiner Bank. Falls Du Dein Mobiltelefon dafür nicht verwenden möchtest ist ein spezielles Kartenlesegerät dafür zu benutzen.

Meist ist eine App erforderlich

Als Kunde der Sparkasse kannst Du die App S-ID-Check für den zweiten Identitätsnachweis nutzen. Zuvor musst Du  Deine Kreditkarte dort allerdings registrieren. Bezahlungen werden dann über die App  bestätigt. Entweder indem Du den Kauf über eine TAN oder über den Fingerabdruck frei gibst. Achte auf die Gebühren dabei…

Bist Du Kunde der Genossenschaftsbanken, benötigst Du für die Zahlungen im Internet eine spezielle App namens Securego plus.

Bei der Deutschen Bank oder der Commerzbank kannst Du Kreditkartenzahlungen per Photo-TAN-App, die auch für das Onlinebanking genutzt wird, bestätigen.

Erhöhte Sicherheit

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung gilt aus Sicht von Experten als besonders sicher. Denn eventuelle Angreifer müssten nicht nur die Zugangsdaten ihres Opfers stehlen oder hacken, sie müssten auch etwas Physisches wie Dein Handy oder Deine Kreditkarte in ihren Besitz bringen. Außerdem sind die TAN transaktionsgebunden. Im Gegensatz dazu gab‘s früher meist auf Papier existierenden TAN-Listen. Wenn dann noch Biometrie zum Einsatz kommt, wird es für Kriminelle noch schwieriger.

Vorsicht:  Das Wirrwarr um die verschiedenen Verfahren nutzen Kriminelle zum versenden von betrügerischen E-Mails. Dort befinden sich Links die auf Bankenähnliche Seiten führen. Bitte niemals einloggen, Du riskierst dabei sensible Daten wie Adresse, Geburtsdatum und Konto-Login preiszugeben.

Öffne also nie einen Link der angeblich von Deiner Hausbank kommt. Gib an dieser Stelle keine Login-Daten ein. Eine Bank wird Dich niemals per Mail um diese Daten bitten. Logge Dich direkt per Online-Banking ein und prüfe dort das Postfach. Alternativ wende Dich an den Kundenservice Deiner Bank.

Deutsche zahlen am liebsten mit PayPal

Der Handelsverband HDE begrüßt zwar die verschärften Regeln, rät jedoch den Onlinehändlern, sich die Zahlungsarten ihrer Kunden genau anzusehen. „Wenn Kunden die Kreditkartenzahlung zu kompliziert wird, könnten sie künftig verstärkt auf andere Zahlarten ausweichen“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel.

Gehörst Du auch bereits dazu? Zahlst Du anstelle der Kreditkarte lieber mit PayPal über das dort hinterlegte Bankkonto. Jedoch ist es so das PayPal ebenfalls auf doppelte Authentifizierung umschwenkt und per SMS einen Sicherheitscode sendet.

Option „Whitelist“

Wenn Du dennoch weiterhin am liebsten mit Kreditkarte zahlen möchtest, gibt es noch eine weitere Option für Dich um auch künftig bequem zu shoppen. Hast Du Händler über die Du häufig einkaufst? Dann kannst Du diese auf die sogenannte Whitelist setzen. Diese Liste wird von Deiner Bank verwaltet. Händler die darin eingetragen sind, werden als vertrauenswürdig erachtet. Damit kann auf Deine starke Kundenauthentifizierung bei jedem Kauf verzichtet werden.

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